Mittwoch, 11. März 2015

Kurzgebloggtes

In der letzten Woche gab es eine kleine Umgestaltung meines Nähzimmers. Upps, jetzt schreibe ich schon "mein" Nähzimmer, denn eigentlich ist dieser Raum eher ein Raum für alle. Für Geburtstagsfeiern, Freundebesuche, Kinderpartys und Spielzimmer. Ganz heimlich habe ich dieses Zimmer nun in Besitz genommen und aus dem schnöden Wort "Mittelzimmer" ist ganz beiläufig das Nähzimmer geworden, mein Nähzimmer.

Bei der Umgestaltung hat frau natürlich Vorstellungen. Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich sogar so etwas wie ein Farbkonzept im Kopf :).So wurde geschoben, umgestellt und weggeschleppt, nebenbei tapeziert und auch ein bisschen gehämmert. Leider passten nun diese schönen und wunderbar praktischen - leider grasgrünen - Regalkisten vom Möbelschweden nicht mehr zum Konzept.



"Mmh", dachte ich mir, "wozu hast du denn Nähmaschinen?" - und  los ging's. Als erstes habe ich alle Seiten vermessen und mir eine Skizze von jeder Seite gemacht, also ein Würfelnetzprinzip. Da der Boden bei meiner Kiste kein Quadrat ist, war das ganz hilfreich.In der Länge nach oben habe ich reichliche 10 cm hinzugefügt, um diese dann später in die Kiste einschlagen zu können.(Nahtzugaben beim Zuschnitt nicht zu knapp bemessen).

So sah das dann aus:


Hierbei kam es mir nicht darauf an, wie die Kiste von hinten und von den Seiten aussieht. Wenn Eure Kiste auch von den anderen Seiten gut aussehen soll, dann schönen Stoff verwenden.

Jetzt erst die Seitenteile der Reihe nach mit dem Boden verbinden und dann die Seitennähte schließen. Wer mag, kann jetzt den oberen Rand versäumen, umschlagen und ein Band einziehen.

Am schwierigsten war es, den Stoff über diese Kisten zu ziehen. Aber dafür saß dann alles schön stramm und ich musste den Stoff nur noch nach innen schlagen. Deshalb habe ich auch auf das Band zur Regulierung innen verzichtet, hält auch so.

Vorher:


Nachher:


Ich hoffe, Ihr hattet Freude an diesem kleinen Beitrag. Im nächsten Kurzgebloggten zeige ich Euch meine selbstgebaute 

"Muss-ich-mir-merken-darf-ich-nicht-vergessen-Zettelwand". 

Entstanden aus einem Reststück der Tapete, Holzleisten, Gummiband, Knöpfen und Heißleim. Eine Säge war auch im Spiel, begleitet vom Maßband, Hammer und jeder Menge krummer Nägel :).

Im Zimmer ist jetzt sogar so viel Stauraum entstanden, dass ich ganz flott meine Maschinchen vom Tisch räumen und in diversen Verstecken unterbringen kann - das bedeutet: Ruckzuck Platz für Freunde, Verwandte und Spontanbesuche (na gut, dafür räume ich die Technik nicht weg).

Liebe Grüße 
Eure Kathrin von kahoffel

Kommentare:

  1. Liebe Kathrin,
    das ist ja wohl (mal wieder...) super klasse!! Sehr schön geworden Dein Zimmer! Und: gute Idee das Zimmer zu Deinem zu machen ;-).....LG Nicole

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  2. Danke für Eure lieben Worte :). Schön, dass ihr hier reinlest.

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